Logo

Demotisches Ostrakon mit einem Tempeleid: Nachweis ordnungsgemäßer Weizenrückgabe


FacebookAuf Facebook teilen

Objektbeschreibung

Auf diesem Ostrakon ist ein demotischer Tempeleid notiert. Es handelt sich dabei nicht um einen kultischen Text, sondern um eine juristische Prozessurkunde, die ein doppeltes Urteil je nach Entscheidung des Beklagten enthält. Letzterer ist hier Poregebtis, Sohn des Herieus. Er soll im Tempel vor dem Gott Month einen Eid leisten, um sich damit gegenüber Harsiesis, Sohn des Amenophis zu verpflichten, Er soll bestätigen, dass er dem Harsiesis eine Lieferung von Getreide komplett bezahlt hat. Sofern er den Eid nicht leistet, kommt das gegenteilige Urteil zum Tragen: Er muss das Getreide wieder herausgeben.
J. Moje