Das Trojanische Pferd (Studie zum Gemälde in der Nationalgalerie)
Objektbeschreibung
Ergänzend zur Schenkung des späten Gemäldes "Das Trojanische Pferd" von
Lovis Corinth durch Charlotte Berend-Corinth und ihre Kinder gelangte die
dazugehörige große Zeichnung ebenfalls als Donation der Witwe in die
Nationalgalerie. Das Zusammendenken von Malerei und Zeichnung in der
Sammlungspolitik des Museums wird hierbei deutlich: Die Kompositionsstudie,
welche in manchen Partien (siehe das Fehlen der Boote im Vordergrund
und die Position des Pferdes) vom Gemälde abweicht, erlaubt einen
Einblick in dessen Entstehungsprozess. Wie zahlreiche Graphik-Mappen, illustrierte Bücher und gedruckte Einzelblätter, darunter etwa die Lithographie "Io mit der Wolke" (Ident.-Nr. AM 47-1958 b), bezeugt die Zeichnung Corinths Begeisterung für antik-mythologische Themen.
Lovis Corinth durch Charlotte Berend-Corinth und ihre Kinder gelangte die
dazugehörige große Zeichnung ebenfalls als Donation der Witwe in die
Nationalgalerie. Das Zusammendenken von Malerei und Zeichnung in der
Sammlungspolitik des Museums wird hierbei deutlich: Die Kompositionsstudie,
welche in manchen Partien (siehe das Fehlen der Boote im Vordergrund
und die Position des Pferdes) vom Gemälde abweicht, erlaubt einen
Einblick in dessen Entstehungsprozess. Wie zahlreiche Graphik-Mappen, illustrierte Bücher und gedruckte Einzelblätter, darunter etwa die Lithographie "Io mit der Wolke" (Ident.-Nr. AM 47-1958 b), bezeugt die Zeichnung Corinths Begeisterung für antik-mythologische Themen.