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Hohlform für die Hälfte eines Anhängers


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Objektbeschreibung

Die Gussform für Metallzierrat weist eine konisch zulaufende Umrissform auf und ist an beiden Enden abgebrochen. Sie gehört zu einem häufigen Typus, der aus Stein gefertigt war und aus zwei Hälften bestand, in denen die Schmuckelemente als Hohlform eingetieft waren. Für den Guss wurden die beiden Teile aufeinandergelegt und fixiert, dann das flüssige Metall durch Gusskanäle eingeführt. Die Schmuckteile konnten nach dem Erkalten entnommen und weiterbearbeitet werden.
Bei dem vorliegenden Exemplar ist die zweite Hälfte verloren. Deutlich sind drei von oben herabführende Gusskanäle zu erkennen. Gegossen werden konnten durchbrochene Ornamente, nämlich drei rechteckige, gegitterte Elemente, deren mittleres unmittelbar mit einem größeren Medaillon verbunden ist. Das Medaillon wird aus zwei konzentrischen Kreisen gebildet. Zwischen den Kreisen sind zwei von ehemals vier Kreuzarmen erhalten. Zwei Vögel flankieren den oberen Arm. Die Darstellung im inneren Kreis ist wegen ihrer starken Fragmentierung nicht mehr zu deuten, doch lassen die Kreuzarme ein christliches Motiv erwarten.