Objektbeschreibung
Geprägte Kupfermünze. Der Kupferdirham gehört in die Regierungszeit der Artuqiden von Mardin unter Husam ad-Din Yuluk Arslan, der von 1184 – 1201 regierte. Die Vorderseite zeigt eine Büste mit dem Gesicht en face; die Figur trägt eine Krone sowie einen Umhang oder Mantel. Möglicherweise handelt es sich um ein Herrscherporträt. Zusätzlich erscheint der Name des aiyubidischen Sultans Saladin. Als Münzstätte gilt Mardin (Türkei); das Prägejahr ist 582 H./1186-7.
Als Dirham werden meist islamische Silber-, aber auch Kupfermünzen bezeichnet; ihr Name leitet sich von der griechischen Münz- und Gewichtseinheit Drachme ab.