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Objektbeschreibung

Gestauchter, stempelförmiger Boden einer frei geblasenen Flasche aus transparentem gelblichem Glas. Die Heftnarbe ist wenig abgearbeitet. Das Gefäßmaterial ist vollständig opak-weißlich durchkorrodiert bzw. verwittert. Das als Balsamarium bzw. Unguentarium bezeichnete Salbgefäß mit langem Hals diente sicher als Grabbeigabe (vgl. KtW 416.15). Wo genau es bei den Ktesiphon-Grabungen gefunden wurde, ist über das historische Fundbuch nicht überliefert. Beschriftungen mit W deuten das westliche Stadtgebiet an. Ein Zusammenhang mit parthischen Gräbern liegt nahe.