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Objektbeschreibung

Zwei anpassende und geklebte Randfragmente mit größerem Teil der Wandung.
Das tiefe, braun hervortretende Sgraffitomuster überzieht die komplette Innenseite des Gefäßes. Unterhalb des Randes sind zwei umlaufende Linien angebracht, eine weitere am Umbruch. Von der unteren Linie gehen breitlinig begrenzte Streifen ab, die zum Boden hin miteinander verflochten sind. Spiralen füllen die dreieckigen Restflächen am Umbruch.
Im Spiegel erkennt man zwei Ausbrüche in der Glasur, die von der Verwendung einer Tripode stammen.
Lit.: Beate Böhlendorf-Arslan, Spätantike, byzantinische und postbyzantinische Keramik, mit einem Beitrag zur Geschichte der Sammlung von Gabriele Mietke, (Spätantike - frühes Christentum - Byzanz, Kunst im Ersten Jahrtausend, Reihe A: Grundlagen und Monumente, Band 3), Wiesbaden 2013, S. 348, Kat. 826.