Gewebefragment mit Zierstreifen und Randabschluss
Objektbeschreibung
Bei dem Fragment handelt es sich um ein größeres Gewebestück aus ungefärbter Wolle mit einem breiten roten Streifen. Es weist - auf der Abbildung links und oben - originale Kanten auf. Die obere Kante ist mit einem rotbraunen Streifen verziert, der von zwei olivfarbenen Linien eingefasst wird. Darunter verläuft ein dünner Streifen, der durch Zwirnbindungen aus rotbraunen und olivfarbenen Wollfäden entstand. An dieser Kante wurden die Kettfadenenden nach Abschluss des Webens verflochten und anschließend zu einer Kordel verdreht, wobei das Ende der Kordel an einer Ecke des Gewebes verstochen wurde. Das Geflecht ist heute auf eine Gewebeseite umgeschlagen.
Vermutlich stammt das Fragment, zu dem es noch ein zugehöriges Stück in der Sammlung des Museums für Byzantinische Kunst gibt (Inv. 39/2015) vom Ende einer Decke oder eines größeren Tuches.
Cäcilia Fluck (2026)