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Objektbeschreibung

Um das Innenfeld des einst ovalen Besatzes, der als Schmuck einer Tunika diente, läuft eine schmale durch eine rote Linie abgetrennte Randborte herum, die auf purpurnem Grunde eine gelbe Wellenranke mit Blattfüllungen und zwickelfüllenden kleineren Blättern enthält. In das Innenfeld ist ein kleineres rundes Mittelfeld eingeschrieben, umgeben von einer gelb eingefassten schmalen Randborte mit verschiedenfarbenen Winkelmotiven (bzw. Blütenstab). Darin nimbierte jugendliche Büste in rotem Gewande aus einem Volutenkelch mit grünen Efeublättern zu beiden Seiten herauswachsend. Im breiteren Zwischenstreifen auf weißem Grunde o. und u. Palmettenbaum mit Granatapfelblüte zwischen auf- und abwärts eingerollten, mit weißen Punktreihen verzierten Blattvoluten in entgegengesetzter Richtung nach außen aufwachsend. In der Breitenachse r. nach innen gerichtete gesprengte Palmette aus zwei o. eingerollten grün-gelben Halbblättern (l. fehlt die entsprechende), eine gestielte rote Blütenrosette mit weißen Punkten einschließend. In den Diagonalachsen o. und u. im Kreisbogen geschwungene gleichfarbige Ranken, drei gleiche Blütenrosetten einschließend (die u. halb zerstört). Die äußeren und inneren Zwickel mit ebensolchen gefüllt.
Von derselben Tunika, zu der dieses Fragment gehörte, stammen ein weiterer Besatz und und ein Clavus (Inv. 6958 und 6959).