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Kegelfibel mit Trommelkranz aus dem "Mainzer Goldschmuck"


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Objektbeschreibung

Die Kegelfibel mit dem bekrönenden, neuzeitlich geschliffenen Almandin aus dem "Mainzer Goldschmuck" bildet zusammen mit einem fast baugleichen Exemplar mit einem zentralen Saphir (Inv. Nr. O-1961,50) ein Paar. Beide Fibeln sind in Schichten wie ein Stufenkegel aufgebaut. Das "Fundament" ist ein nur zur Hälfte sichtbarer, senkrechter und doppelstöckiger Rand aus feinem, in Wellenschlingen gelegtem Filigrandraht. Von diesem doppelstöckigen unteren Rand ist nur die obere Schlaufenreihe sichtbar. Die untere verschwindet hinter einem vorgelagerten "Trommelkranz" aus 35 einzelnen zylindrischen Elementen, die ursprünglich Perlen trugen. Darüber beginnt eine leicht gewölbte Schräge, die durch Fünfecke gegliedert ist, deren Konturen und Mittelpunkte einst gleichfalls durch Perlbesatz geschmückt waren. Über einer nicht erhaltenen Perlschnur bildet eine zweifach gestufte Plattform den oberen Abschluss der Fibel. Umgeben von Flächengranulation trägt sie den zentralen Edelstein. LL
(Vgl. Der Mainzer Goldschmuck. Ein Kunstkrimi aus der deutschen Kaiserzeit, hg. von Theo Jülich, Lothar Lambacher und Kristine Siebert, Regensburg 2017, S. 141-145 Nr. 3)