Schrankenplatte mit Bandgeflecht und Rosetten
Objektbeschreibung
Profilierte Leisten fassen an den beiden Schmalseiten das rechteckige Mittelfeld ein. Fortlaufende dreistreifige, miteinander verschlungene Bänder bilden ein Geflecht, das einerseits das ganze rechteckige Bildfeld rahmend umgibt, andererseits eine Binnengliederung in kleinere Felder vornimmt. Die beherrschende Form ist eine liegende Raute, in die ein kreisförmiges Medaillon eingeschrieben ist. Außerhalb der Raute verbleiben dreieckige Felder. Elfstrahlige Rosetten füllen sowohl das Mittelmedaillon als auch die Dreiecksfelder.
Die stark plastischen Rosetten sind ein typisches Merkmal mittelbyzantinischer Ausstattungsskulptur. Da der Schrankenplatte jede religiöse Symbolik oder Thematik fehlt, kann sie sowohl in einem Kirchenraum als auch im profanen Bereich als Brüstung oder Absperrung gedient haben.