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Porträt der Maria Elisabetha Crausharin (?)


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Objektbeschreibung

Das dunkle voluminöse Obergewand weist eine fallende Schulterlinie und weite Ärmel auf. Ein durchscheinender Schulterkragen (aus Leinen), der vor der Brust gerade und von einer Schleife verziert abschließt, nimmt die Form des Obergewandes auf. Unter dem Obergewand füllt ein weißes Hemd das runde Dekolleté aus und schließt eng am Hals ab. Die Ärmel schließen mit breiten Ärmelmanschetten ab. Die Kopfbedeckung besteht aus einer weißen, am Scheitel spitz zulaufenden, Haube und einem schmalen, zu den Wangen vorlaufenden Vorstoß. Darüber wird eine weitere Lage mit breiterem Vorstoß aus transparentem Textil getragen. Am Hinterkopf wird das Haar von dem Boden der Haube und einer goldfarbenen Kordel zusammengehalten. In der Hand trägt die junge Frau Stulpenhandschuhe mit farbigen Bandschleifen. Den Hals ziert eine Perlenkette, sowie eine mehrreihige Goldkette. Dieser Schmuck wiederholt sich an beiden Handgelenken. Zusätzlich trägt sie einen Fingerring mit einem Edelstein. 
Die Flügelhaube kennzeichnet die Porträtierte als Bürgerin, ein in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts gängiges Zeichen.
Das Schild zeigt einen weißen Schwan auf rotem Grund. Ein Schwert kreuzt den Hals des Tieres. Überkrönt wird das Schild von einem schwarzen Helm und einem weißen (silbernen?) Schwan.
Text: S. de Günther