Gürtelschnalle
Objektbeschreibung
Bronzene Schnalle mit einem zweigliedriegen, etwa D-förmigen Rahmen und mit einer rechteckigen Riemenkappe, die durch 2 Nieten verbunden wurde (ähnlich Typ D 29 nach R. Madyda-Legutko); Achse aus Eisen; Rahmen mit Querrillen und Kreuzmotiven verziert; Dorn ist auch mit Querrillen ornamentiert, Verzierung schlecht erhalten (vgl. mit der Zeichnung von F. Jakobson); in der Riemenkappe noch Lederreste sichtbar; Erhaltung: Ränder der Riemenkappe beschädigt; unregelmäßige Bronzeoberfläche , von unten teilweise mit Eisenkorrosionsprodukten bedeckt; Fundkontext: Gräberfeld, südliche Hälfte (Heydeck und Eckart/Eckardt 1886), Befund 180 (Urnengrab); Objektgeschichte: auf eine Pappe montiert: "(Heydeck) [/] IV Pag. 229ff Nr. 5416 [/] Grebieten [/] Kr. Fischhausen [/] 180."; M. Schmiedehelm-Archiv; F. Jakobson-Archiv.; Anmerkung: Stufen C1b-C2 (hier auch Armbrustfibeln mit umgeschlagenem Fuß); Literatur: T. Nowakiecz (Hrsg.) 2011, Das archäologische Vermächtnis Ostpreußens im Archiv des Felix Jakobson, Aestorium Hereditas II, Warszawa CD Katalog: Grebieten058; J. Heydeck 1888, Der südliche Theil des Gräberfeldes von Grebieten Kreis Fischhausen, Prussia 13, 181-183; G. Bujack 1888, Accessionen des Prussia-Museums, Prussia 13, 253