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Sachsen-Coburg-Eisenach


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Objektbeschreibung

Vorderseite: H H F G K [H F ligiert. Herzog Johann (Hans) Friedrich geborner Kurfürst]. In einem Viereck das sächsische Wappen. Darüber Buchstaben. Beiderseits neben dem Wappen die Jahreszahl. Unten Gegenstempel G für Gotha oder Grimmenstein.

Kommentar: Tuscheaufschrift mit Ziffer. Unten ein Gegenstempel. - Johann Friedrich (auch Hans Friedrich) verehrte diese Münzen in Gold den Reichsherolden, die ihm das kaiserliche Achtsmandat überbrachten, diese Stücke in Silber von drei Groschen bis Talergröße erhielten auch die Truppen Johann Friedrichs. Anlass der aus Gotha stammenden Prägungen und der verhängten Acht waren die sogenannten Grumbacher Händel, durch die Johann Friedrich wieder in den Besitz der durch seinen Vater Johann Friedrich den Älteren verlorenen Kurwürde gelangen wollte. Er bezahlte diesen Versuch mit Gefängnis und seine Unterstützer, allen voran Reichsritter Wilhelm von Grumbach, mit ihrem Leben. Das ligierte HF der Umschrift wird bei Brause als I F angegeben mit der entsprechenden Auflösung. Bei einigen Notmünzen erscheint dieses HF im Stempelschnitt auch eher als ein schlecht geschnittenes I F.

Literatur: A. Brause-Mansfeld, Feld-, Noth- und Belagerungsmünzen von Deutschland, Österreich-Ungarn, Siebenbürgen, Moldau, Dänemark, Schweden, Norwegen, Russland, Polen usw. (1897) 20-21 Taf. 11, 11; W. Steguweit, Geschichte der Münzstätte Gotha vom 12. bis zum 19. Jahrhundert (1987) 45 f.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18200534