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Persischer Satrap: Pharnabazos


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Objektbeschreibung

Vorderseite: [ΦΑΡ]-Ν-ΑΒΑ. Bärtiger Kopf des Pharnabazos mit Keranoshaube nach r. Die Keranoshaube mit der auffälligen Schleife kennzeichnet Pharnabazos als Admiral des Großkönigs.

Rückseite: Schiffsbug nach l., mit apotropäischem (übelabwehrendem) Auge und mit einem Greif verziert. Dieser wird gerahmt von zwei Delphinen, darunter ein Thunfisch nach l. (Zeichen der Münzstätte Kyzikos).

Kommentar: Mögen die anderen Städteprägungen an der Westküste Kleinasiens aufgrund ihrer Kleinheit eigenständige Produkte der Städte gewesen sein, so ist dies für die Tetradrachme, dem größten Münznominal, nicht vorstellbar. Entweder prägte die Stadt Kyzikos direkt im Auftrag von Pharnabazos oder sie prägte zwar eigenständig aber nicht ohne seine ausdrückliche Genehmigung.

Literatur: K. Regling, Die antike Münze als Kunstwerk (1924) 82. 130 Nr. 424 Taf. 19 (dieses Stück); Schultz (1997) Nr. 90 (dieses Stück, um 395 v. Chr.); A. Gorys, in: Die griechische Klassik. Idee oder Wirklichkeit. Katalog Berlin (2002) 242-245 Nr. 139 (diese Münze); B. Weisser, Herrscherbild und Münzporträt in Kleinasien, in: Historisches Museum der Pfalz, Speyer (Hrsg.), Das persische Weltreich (2006) 77 Nr. 19 (diese Münze).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18201164