Gittelde, erzbischöflich magdeburgische Münzstätte
Objektbeschreibung
Vorderseite: + IELITHIS PENNING [Pfennig aus Gittelde]. Brustbild nach links, davor Kreuzstab.
Rückseite: + HIR STEIT TE BISCOP [Hier steht der Bischof]. Brustbild des Erzbischofs mit Tonsur nach links, davor Krummstab.
Kommentar: Eine der ganz wenigen Münzen des Mittelalters mit Umschriften in der Volkssprache. „Ielithis Penning“ bedeutet: „Pfennig aus Gittelde“. Die andere Seite sagt: „Hier steht der Bischof“. Gittelde ist ein kleiner Ort im Harz, der im Mittelalter erzbischöflich Magdeburger Besitz war.
Literatur: H. Dannenberg, Die deutschen Münzen der sächsischen und fränkischen Kaiserzeit (1876-1905) Nr. 1222; B. Kluge, Deutsche Münzgeschichte von der späten Karolingerzeit bis zum Ende der Salier (1991) Nr. 434; B. Kluge, Numismatik des Mittelalters (2007) Nr. 348.
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18202439