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Objektbeschreibung

Vorderseite: AVGVSTVS - DIVI F. Kopf des Augustus mit Lorbeerkranz nach r.

Rückseite: IMP XIIII. Augustus sitzt nach l. auf einem Podest. Er empfängt mit der r. Hand ein Kleinkind, das ihm ein Germane entgegenstreckt.

Kommentar: In den Res Gestae (17,32) erwähnt Augustus den Kriegsbrauch, sich Kinder der besiegten Häuptlinge als Geiseln übergeben zu lassen. Sie dienten der Sicherung der Friedensverträge, vor allem aber wuchsen sie in römischen Familien auf. Die Römer hofften, auf diese Weise die Romanisierung der eroberten Gebiete zu beschleunigen.

Literatur: RIC I² Nr. 201 a; BNat I³ Nr. 1453-1455; BMCRE I 85 Nr. 493-495; B. Simon, Die Selbstdarstellung des Augustus in der Münzprägung und den Res Gestae (1993) 103 Nr. 66; B. Weisser, in: Landesverband Lippe (Hrsg.), 2000 Jahre Varusschlacht. Mythos (2009) 279 Kat. Nr. 7a (dieses Stück).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18202572