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Köln: Kuno von Falkenstein


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Objektbeschreibung

Vorderseite: CVNO AREP-VS TREVERE [Cuno Archiepiscopus Treverensis]. In einem Torbogen auf Wappenschild (Minzenberg) stehender heiliger Petrus mit Kreuzstab und Schlüssel.

Rückseite: + VICARII ECCLESIE COLONIEN [Vicarius Ecclesie Coloniensis]. Gespaltener Schild mit den Wappen von Köln und Trier im Sechspaß, über dem Wappen gekreuzte Schlüssel.

Kommentar: Bild und Legende dieses Goldguldens lassen die Frage offen, ob es sich um eine Prägung für das Erzbistum Trier (Mst. Wesel) oder für das Erzbistum Köln (Mst. Deutz) handelt. Noss führt den Typ sowohl unter Trier als auch unter Köln auf, spricht sich aber, wie auch Felke, für Köln aus. Die Datierung von 1370 ist gesichert, da Kuno nur in diesem Jahr den Vikarstitel für Köln führte.

Literatur: A. Noss, Die Münzen der Erzbischöfe von Cöln 1306-1547 (1913) Nr. 149; A. Noss, Die Münzen von Trier 1307-1556 (1916) Nr. 206; G. Felke, Die Goldprägungen der Rheinischen Kurfürsten 1346-1478 (1989) Nr. 420; B. Kluge, Numismatik des Mittelalters (2007) Nr. 622 (dieses Exemplar).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18204368