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Trier: Raban von Helmstatt


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Objektbeschreibung

Vorderseite: RABA - AREP - TREV - IIO CO [Rabanus Archiespiscopus Treverensis Moneta Confluensis]. Quadrierter Schild Trier/Helmstatt auf langem Kreuz.

Rückseite: ANO DNI MCCCCXXXVIII [Anno Domini 1438]. Um eine Rosette ins Dreieck gestellte Schilde Köln/Moers (links), Mainz (rechts) und Pfalz/Bayern (unten).

Kommentar: Raban von Helmstatt wurde 1430 durch Papst Martin V. zum Erzbischof von Trier erhoben, aber erst 1436 durch einen Schiedsspruch der Reichsfürsten gegen seinen Kontrahenten Ulrich von Manderscheid als rechtmäßiger Erzbischof anerkannt. Der Goldgulden ist eine Prägung nach dem Vertrag des Rheinischen Münzvereins von 1437.

Literatur: A. Noss, Die Münzen von Trier 1307-1556 (1916) Nr. 464 b-c; G. Felke, Die Goldprägungen der Rheinischen Kurfürsten 1346-1478 (1989) Nr. 1248; B. Kluge, Numismatik des Mittelalters I (2007) Nr. 645 (dieses Stück).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18206144