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Köln/Deutscher Orden in Koblenz


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Objektbeschreibung

Vorderseite: CLEM AUG D G AR & EL COL S A P M T O EP H P M & O U B D [Clemens August dei gratia archiepiscopus et elector Coloniensis, supremus administrator Prussiae, magister Teutonici ordinis, episcopus Hildensiensis, Paderbornensis, Monasteriensis et Osnabrucensis, utriusque Bavariae dux]. Brustbild von Clemens August von Bayern nach links, im Ordensmantel des Deutschmeisters und mit dem Kleinod des Ordens auf der Brust.

Rückseite: SALUS OMNIBUS IN TE SPERANTIBUS // IN HOC SIGNO VINCES [Du bist das Heil für alle, die Dir vertrauen. Unter diesem Zeichen wirst du siegen]. Maria mit Jesuskind als Himmelskönigin, ein Zepter und Wappenschild haltend, unten im Abschnitt Jahreszahl.

Kommentar: In Süddeutschland nannte man diese Stücke doppelte Karoline, in der Pfalz und am Rhein aber nur einfache Karoline. Die heilige Jungfrau ist hier als Schutzpatronin des Deutschen Ritterordens dargestellt. Clemens August war neben seinem Amt als Erzbischof von Köln auch seit 1732 Hochmeister des Deutschen Ritterordens. In dieser Funktion ließ er offenbar den Karolin in Bonn prägen. Der Münztyp wird in der Literatur vielfach unter Köln, aber auch unter dem Deutschen Orden katalogisiert.

Literatur: G. Schön, Deutscher Münzkatalog 18. Jahrhundert. Deutschland, Österreich, Schweiz ³(2002) Nr. 1; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) Nr. 834; A. Noss, Die Münzen und Medaillen von Köln III. Die Münzen der Erzbischöfe von Köln 1547-1794 (1925) 341 f. Nr. 691.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18206338