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Objektbeschreibung

Vorderseite: K [K als Koppa]. Nach l. springender gezäumter Pegasos. Reihe aus sechs Punkten vor Flügel, der aus neun Schwingen besteht.

Rückseite: Incusum in vier Teilen, die jeweils einander diagonal zugeordnete Gamma-Form bilden.

Kommentar: Einhieb auf Rückseite. Überprägt thrakisch-makedonischen Stater mit dem mädchenraubenden Silen oder Kentauren. „Auf der Pegasos-Seite der herabhängende Arm und die beiden Haarzöpfe des entführten Mädchens, auf der Rückseite das in vier Teile geteilte Quadratum Incusum (ungewöhnlich groß). Durch die Überprägung erklärt sich auch das auffallend hohe Gewicht dieses Staters: man hat von dem schweren Stater des Mädchenraubs wohl nur von ungefähr etwas abgehackt, ohne sich die Mühe einer genauen Justierung zu geben“ [Dressel-Regling (1927)].

Literatur: H. Dressel - K. Regling, Ägyptische Funde altgriechischer Münzen, ZfN 37, 1927, 125 Nr. 233 Taf. 5 (diese Münze) = IGCH I Nr. 1645; O. E. Ravel, Les 'poulains' de Corinthe I (1936) 45 f. Nr. 25 a (dieses Stück, 625-585 v. Chr.); C. M. Kraay, Archaic and Classical Greek Coins (1976) 80 Nr. 221-222 Taf. 13 (540-515 v. Chr.).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18206511