Dänemark: Friedrich V.
Objektbeschreibung
Vorderseite: FRIDERICVS V D G DAN NOR V G REX. Kopf Friedrich V. nach rechts. Am Halsabschnitt die Signatur W.
Rückseite: PRUDENTIA ET CONSTANTIA // 17-61. Krone, darüber der königliche Wahlspruch, darunter die Wertbezeichung XII M, unten W, flankiert von Jahreszahl.
Rand: Kerbrand
Kommentar: Abweichend vom hohen Feingehalt regulärer Dukaten (986/000) sind sogenannte Kurant-Dukaten aus geringhaltigerer Legierung und in leichterem Gewicht geschlagen. Friedrich V. ließ von 1757 bis 1765 solche Dukaten zu 21 Karat (875/000) und 75 aus der Kölner Mark zu 233,855 g schlagen. Er reagierte damit auf gestiegene Silberpreise und den heimischen Mangel an Münzgeld. Der Kurant-Dukat galt 2 Reichstaler und 12 Mark dänisch. Mit 3.030.742 Stück übertrifft ihre Anzahl die der vollgültigen (Species-) Dukaten des Königs (16.324) bei weitem. Das Vorbild für dieser minderwertigen Dukaten war die Prägung solcher Münzen unter seinem Vorgänger Friedrich IV. (1699-1730) während des Nordischen Krieges gewesen.
Literatur: H. Hede, Danmarks og Norges mønter 1541 - 1814 - 1970 ²(1971) 81 f. Nr. 22; A. L. und I. S. Friedberg, Gold coins of the world from ancient times to the present. 7. Auflage (2003) 166 Nr. 269; C. R. Bruce II - T. Michael, Standard Catalog of World Coins 1701-1800. 4. Auflage (2007) 153 Nr. 587,4.
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