Preußen: Friedrich II. (Kriegsgeld)
Objektbeschreibung
Vorderseite: D G AVGVSTVS III REX POLONIARUM. Büste August III. im Harnisch mit Mantel und Krone nach rechts.
Rückseite: SAC ROM IMP ARCHIM ET ELECT 1755. Bekrönter vierfeldiger Wappenschild Adler (Polen) und Reiter (Litauen), darauf kursächsischer Herzschild, unten das Münzmeisterzeichen E - C (Ernst Dietrich Croll), darunter die Wertangabe 5 TH.
Rand: Kettenrand
Kommentar: Die sog. Mittel-Augustdor sind rückdatierte Nachprägungen der Augustdor mit den Jahreszahlen 1755 und 1756 mit verringertem Feingehalt durch die preußischen Münz-Entrepreneurs. Sie sind wahrscheinlich 1758/1759 entstanden. Die Münzstätte läßt sich nicht genau angeben. Der Feingehalt dieses Stücks beträgt 863/1000 anstelle der vorgeschriebenen 925/1000.
Literatur: F. Freiherr von Schrötter, Das preußische Münzwesen im 18. Jahrhundert, II. Die Münzen aus der Zeit des Königs Friedrich II. des Großen (1904) Nr. 1760; M. Olding, Die Münzen Friedrichs des Großen (2006) Nr. 468; H. Kahnt, Die Münzen Friedrich Augusts II. von Sachsen/Polen (2010) Nr. 670 a; Die Münzen Friedrichs II. (2012) Nr. K 3/3602.
Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18224062