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Gittelde/Goslar: Hermann von Winzenburg


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Objektbeschreibung

Vorderseite: [+ S]SCRVCIDEI [Signum Sanctae Crucis Dei]. Kreuz, in jedem Winkel ein Ringel um einen Punkt.

Rückseite: + [SSIM]OIVDA [Sancti Simon Iudas]. Brustbilder der Apostel Simon und Judas, über ihnen Ringel um einen Punkt.

Kommentar: Bei dem Stück werden die Rückseitenmotive der Hildesheimer Crux-Dei-Pfennige und der Goslarer Simon-Judas-Pfennige kombiniert. Geprägt wohl nach dem Aussterben der Grafen von Katlenburg (1106) und vor dem Verbergen des Fundes von Santersleben (kurz nach 1110).

Literatur: H. Dannenberg, Die deutschen Münzen der sächsischen und fränkischen Kaiserzeit (1876-1905) Nr. 700; J. Menadier, Gittelder Pfennige, ZfN 16, 1888, 233-343. 280 f. Nr. g; G. Hatz, Die deutschen Münzen des Fundes von Burge I, Ksp. Lummelunda, Gotland (tpq 1143) (2001) Nr. 62.11; H.-U. Matthaei, Die Münzstätte Gittelde im Mittelalter, Geldgeschichtliche Nachrichten 50, 2015, 331-338 Nr. 26.

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18254950