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Stargard: Stadt oder Mecklenburg-Stargard: Herzogtum


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Objektbeschreibung

Vorderseite: [N]ONETA STARGAR[DE] [das nicht lesbare N retrogad, das zweite N unzial]. Greif nach links.

Rückseite: DEVS IN NONINE TVO [das erste und dritte N unzial, das zweite N retrograd]. Kreuz, im ersten und dritten Winkel ein fünfstrahliger Stern.

Kommentar: Die Zuweisung dieses Wittens ist umstritten. B. Kluge und M. Kunzel sprechen sich für eine Prägung der Herzöge von Mecklenburg-Stargard in Burg Stargard aus, H. Dannenberg weist die Münze Stargard in Pommern zu. Für Stargard in Pommern sprechen die auch auf dem sundischen Schilling aus Stargard (Dannenberg Nr. 239) vorkommenden fünfstrahligen Sterne und der Greif, der freilich auch im stark nach Brandenburg und Pommern orientierten Währungssystem im Osten Mecklenburgs auf Witten Friedlands und Neubrandenburgs begegnet.

Literatur: H. Dannenberg, Münzgeschichte Pommerns im Mittelalter (1893) Nr. 241 (Zuweisung nach Stargard in Pommern); B. Kluge, Die Wittenprägung in Mecklenburg/Pommern und ihr Anteil am Geldverkehr des Ostseeraums im 14. und 15. Jahrhundert, Nordisk Numismatisk Arsskrift 1981, 90-106. 96-97 (Zuweisung nach Mecklenburg-Stargard); M. Kunzel, Die werlesch-mecklenburgische Wittenprägung im 14. und 15. Jahrhundert, Berliner Numismatische Forschungen 2, 1988, 46 Nr. 37 a (Zuweisung nach Mecklenburg-Stargard).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18257544