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Objektbeschreibung

Bauchiger Korb von rundem Querschnitt in Wulstwickeltechnik. Senkrechtwandiger Hals, über den der Deckel greift. Die Mitte des Deckels erhebt sich zu einem kräftigen Knauf. Gebraucht.
Solche in Spiraltechnik aus Strohwülsten geflochtene Deckelkörbe waren einst als Vorratskörbe weit verbreitet, beispielsweise in Ungarn, Österreich, Kroatien und Slowenien. In weststeirischer Mundart werden sie als "g´nahte Körb" bezeichnet. Sie konnten der Aufbewahrung von Getreide, Bohnen, Samen oder Heilpflanzen dienen. Dieser Korb wurde vom Museum 1966 antiquarisch in München erworben, er soll aus dem Alpenraum stammen. 

Lit: Katalog Nr. 2 Körbe und Korbflechten. Sonderausstellung Schloß Stainz, Steiermark, 1976, S. 9-11.