Buchumschlag Knut Hamsun, Sklaven der Liebe
Objektbeschreibung
Korfiz Holm schrieb am 20.11.1901 an den Verleger Langen: „Es ist vielleicht der schönste und sensationellste Umschlag von Heine.“ In einer weiteren zeitgenössischen Würdigung heißt es: „Da ist das an den Baum gefesselte nackte Weib, dem der daneben hockende unheimliche Geier das rote Herz aus dem Leibe gerissen hat; ein breiter Blutstrahl entspringt in weitem Bogen ihrer Brust und mündet in die rote Umrahmung des Blattes ein. Die summierende Einfachheit des Strichs hat hier etwas Großartiges.“ (Hermann Ubell, Th. Th. Heines Buchumschläge, in: Propyläen 2, 1904/05, S. 846)