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Objektbeschreibung

Vorderseite: NΕOY - ΘEOY. Kopf des Claudius (?) nach r.

Rückseite: K-Y/Z-I. Ziegenfisch (capricornus) mit zurückgewendetem Kopf nach r. in einem Lorbeerkranz.

Kommentar: Die Identifizierung des Vorderseitenportäts ist umstritten. Der Ziegenfisch deutet auf Augustus hin, doch ist diese Verbindung nicht zwingend. In Frage kommen aufgrund der Ansprache als „neuer Gott\" nämlich der vergöttlichte Caesar, Augustus, Gaius Caesar (Caligula) oder Claudius. Für Letztgenannten sprechen der gesamte Stil der Münze, da sowohl der Portrait- als auch der Legendencharakter deutlich einem kyzikenischen Münztyp mit Portrait des Britannicus sowie der Octavia und Antonia (RPC I 2248) entsprechen. Vgl. die Diskussion im RPC I 382. Überhaupt ermöglicht das Porträt anhand physiognomischer Gesichtspunkte die im RPC favorisierte Bestimmung als Claudius. Jodin (1999) weist das Porträt anhand eines typengleiches Exemplars der Kollektion Lindgren (Nr. 240) unter Vorbehalt Caligula zu.

Literatur: M. Grant, From Imperium to Auctoritas (1946) 358 Taf. 11,23 (Vs. Augustus, dieses Stück); RPC I Nr. 2247,2 (Vs. Claudius?, dieses Stück); F. Jodin, Portraits Impérieux et Dénominations à Cyzique, Revue Numismatique 1999, 139 Nr. 7 (Vs. Caligula?).

Weitere Informationen zum Objekt finden Sie hier: https://ikmk.smb.museum/object?id=18241676