Bronzefibel
Objektbeschreibung
Masowische Variante der kräftig profilierten Bronzefibel, mit alter Reparatur: abgebrochene Sehne durch einem Eisendraht ersetzt ("Reparatur. Achse vorhanden als Sehne, wohl ein Stück Eisendraht, eingliedrig" nach H. Jankuhn); Fußende und Nadelhalter wurden vermutlich nicht fertiggestellt; Mangel der Nadel (die Fibel wurde vermutlich nicht genutzt); Erhaltung: Bronzepatina mit Flecken; Spirale z.T. mit Eisenkorrosionsprodukten bedeckt; Fundkontext: Gräberfeld (Fdst II), Gr. 91 (Hollack 1901-1902); Objektgeschichte: reidentifiziert nach H. Jankuhn-Archiv; s. auch Akten PM-A 1854/1; Inventarkärtchen PM-IXd 1; M. Schmiedehelm-Archiv; Didaktische Kollektion.; Anmerkung: Stufe B2c-C1a; Literatur: W. Nowakowski 2013, Masuren in der Römischen Kaiserzeit. Auswertung der Archivalien aus dem Nachlass von Herbert Jankuhn, Studien zur Siedlungsgeschichte und Archäologie der Ostseegebiete 12., 64, 131 Taf. 104:3; A. Juga, M. Ots, P. Szymański 2003, Über die Vorteile der Bildung einer „didaktische Kollektion“. Materialien der Bogaczewo-Kultur und Olsztyn-Gruppe in Ajaloo Instituut in Tallinn (Estland), [in:] A. Bursche, R. Cioek [Hrsg.], Antyk i Barbarzyńcy, Księga, 216 Abb. 2646:8; T. Nowakiecz (Hrsg.) 2011, Das archäologische Vermächtnis Ostpreußens im Archiv des Felix Jakobson, Aestorium Hereditas II, Warszawa, 260