Gürtelschnallenfragment
Objektbeschreibung
Reste eines eisernen Gegenstandes - wohl von einer Schnalle mit einem rechteckigen, einteiligen(?) Rahmen und rechteckiger Riemenkappe - vgl. mit den Zeichnungen von H. Jankuhn und M. Jahn (Madyda-Legutko Gruppe G) (Maßangaben nach H. Jankuhn: Br. 3 cm; L. 4,8 cm); Erhaltung: stark korrodiert, in zwei anpassenden Fragmenten erhalten (vgl. mit dem alten Foto der Pappe); Fundkontext: Gräbereld, Einzelfund (Geschenk von Rittergutsbesitzer Fischer aus Loszainen, 1884); Objektgeschichte: auf einer Pappe montiert: "III Pag. 371 Nr. 2377 [/] Loszainen [/] Kr. Rössel"; s. auch H. Jankuhn-Archiv; M. Janh-Archiv.; Anmerkung: Stufe C1b-C2; Pappe 89; Literatur: W. Nowakowski 2013, Masuren in der Römischen Kaiserzeit. Auswertung der Archivalien aus dem Nachlass von Herbert Jankuhn, Studien zur Siedlungsgeschichte und Archäologie der Ostseegebiete 12, 96-97 Taf. 179:2; G. Bujack 1885, Accessionen des Prussia-Museums pro 1884, Prussia 10, 1883-1884 (1885), 92-117., 98; R. Madyda-Legutko, Die Gürtelschnallen der Römischen Kaiserzeit und der frühen Völkerwanderungszeit im mitteleuropäischen Barbaricum. BAR Int. Ser. 360 (Oxford 1986/1987), 153; J. Heydeck 1892, Das Gräbereld von Loszainen, Kresi Rössel, und einige Funde aus dem Gräberfeld von Labenzowen, Prussia 17 (1891/1892), 178-180., 178