Objektbeschreibung
Reste eines Kettenschmucks: zwei bronzene kreisförmige Anhänger aus stufenartigem Ring (Dm. 1,8 u. 2,0 cm) und drei dreifach segmentierte Bronzeröhrchen (Dm. 1,0-1,1 cm; L. 1,3-2,4 cm) (in einem Anghänger noch Lederreste) ; Erhaltung: vollständig; Bronzepatina mit Flecken; Fundkontext: Gräberfeld (sog. "Sandfeld"), Gr. 3 (wohl Knochenäufchen in "starker schwarzer Brandschicht") (Ausgrabungen vom Rittergutsbesitzer D. Lorek aus Popelken); Objektgeschichte: auf einer Pappe montiert: "III Pag. 241/4 Nr. 1168 [/] Popelken [/] Kr. Wehlau (Sandfeld) [/] 3."; s. auch Ortsakten PM-A 1095/1 und. F. Jakobson-Archiv.; Anmerkung: Stufe D; zwei weitere Teile dieses Kettenschmucks unter In.-Nr. Pr 3663a-b (vgl. auch mit dem alten Foto der Pappe); Literatur: W. Gaerte 1927, Vorgeschichtliche Ausgrabungen, Funde und Feststellungen in Ostpreußen, währen der Jahre 1925-1926, NfdV 3, 9-11. Abb. 238:e.f; T. Nowakiecz (Hrsg.) 2011, Das archäologische Vermächtnis Ostpreußens im Archiv des Felix Jakobson, Aestorium Hereditas II, Warszawa. Abb. CD Katalog: Popelken004; V. Hilberg, Masurische Bügelfibeln. Studien zu den Fernbeziehungen der völkerwanderungszeitlichen Brandgräberfelder von Daumen und Kellaren. Daumen und Kellaren – Tumiany i Kelary. Schr. Arch. Landesmus. 9/2 (Neumünster 2009)., 531; T. Nowakiecz (Hrsg.) 2011, Das archäologische Vermächtnis Ostpreußens im Archiv des Felix Jakobson, Aestorium Hereditas II, Warszawa, 376-377; D. Lorek 1880/1881, Die Gräberfelder von Popelken und Biothen, Kreis Wehlau, Prussia 7 (1880-1881), 100-107.