Dreisprossenfibel
Objektbeschreibung
Große, bronzene Dreisprossenfibel (sog. masurische Variante bzw. Serie 3, Variante 1 nach Th. Hauptmann); Scharnierkonstruktion mit eiserner Achse ist im Zylinder eingeschlossen; verziert - Kopfsprosse mit Querrillen, Bügelsprosse mit schraffierten Dreiecken, Fuß mit quereingekerbten Rippen und mit kleinen Strichen; Erhaltung: verbrannt und leicht deformiert; Nadel fehlt; Fußende, Teile der Kopfplatte und Bügelsprosse abgebrochen (vgl. mit der Zeichnung im Inventarbuch); Bronzeoberfläche stark beschädigt; Eisenachse korrodiert; Fundkontext: Gräberfeld II (Hollack 1903), Grab 7 (227); Objektgeschichte: reidentifiziert nach: Beschriftung mit weißer Tinte: "2439" (alte Inv.-Nr.: 1912:2439); s. auch Prussia Inventarbuch Nr. 8, S. 192; Ortsakten PM-A 2272, Bd. 1; K. Voigtmann-Kartei; M. Schmiedehelm-Archiv.; Anmerkung: Stufe B2/C1-C1a; Literatur: A. Bitner-Wróblewska (Hrsg.), Archeolgiczne ksiegi inwentarzowe dawnego Prussia-Museum. Die archäologischen Inventarbücher aus dem ehemaligen Prussia-Museum. Aestiorum Hereditas I (Olsztyn 2008). Taf. CLXIV; M. Schmiedehelm 1944 (2011), Das Gräberfeld am Jaskowska-See in Masuren. Studien zur westmasurischen Kultur der römischen Eisenzeit (Warszawa 2011)., 87