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La Sainte Famille


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Objektbeschreibung

1922 hatte Magritte seine Jugendfreundin Georgette Berger (1901–1986) geheiratet. Die glückliche und lebenslange Ehe blieb kinderlos. Ein Hund, kommentierte Magritte, sei völlig ausreichend (zit. in: Patrick Roegiers, Magritte and Photography, New York 2005, S. 33). Auch die Surrealisten hielten nichts von der bürgerlichen Idee einer Familiengründung mit Nachwuchs. 1927 zog das Paar in deren Nähe, nach Le Perreux-sur-Marne, östlich von Paris. Ein Jahr später entstand die von Magritte inszenierte Fotografie, deren ironischer Titel auf andere Arten von Kindern anspielt: Neben zwei Gemälden des Künstlers („L’Idée fixe“, NG 12/75, und „Les Fenêtres de l’aube“, WVZ Sylvester 1992, 1, 268) ist Georgette mit dem gemeinsamen Spitz Loulou zu sehen. Der Gipskopf, den der Künstler selbst im Arm hält, erinnert an das 1925 entstandene Gemälde „Deux sœurs“ (WVZ 1, 71), das zwei Gipsköpfe mit den Gesichtszügen seiner Frau zeigt – einmal mit offenen und einmal mit geschlossenen Augen. | Kyllikki Zacharias