Logo

Uferlandschaft mit bewegter See. Vorn sind Fischer mit Ihren Netzen beschäftigt


FacebookAuf Facebook teilen

Objektbeschreibung

Mitte des 17. Jahrhunderts verfügten die Holländer über die größte Handels- und Kriegsflotte der Welt. Die ersten Verbindungen zogen sich über die Ostsee und weiteten sich bald bis nach Südamerika, Ostasien und Afrika aus, wo mittels mehrerer Handelsaktiengesell-schaften Kolonien unterhalten und Monopole aufgebaut wurden. Für ihre Segelschiffe waren die Holländer maßgeblich auf den Wind angewiesen, der in dieser Zeichnung die Hauptrolle spielt. Es sind die Effekte des – an sich nicht darstellbaren – Windes, die ein genau-es Bild entstehen lassen: Die Figur in der Mitte stemmt sich gegen die frische Brise, ihr Mantel flattert, der Hut wird festgehalten. Bei-nahe hört man das Geräusch der sich blähenden Netze rechts und das rhythmische Schlagen und Klingeln der Taue gegen die Masten.