Objektbeschreibung
Bei diesem Exemplar des Makonde/Mwera-Typus des Lamellophons erkennt man die relativ große Variationsbreite der Formen dieses altetablierten und nur auf eine kleinste geographische Region beschränkten Lamellophontypus. Dieses 33 cm lange und 9 cm breite Exemplar hat wie üblich sieben Lamellen. Der Resonanzkasten ist von der Unterseite her abgedeckt, hat drei Resonanzlöcher auf der dem Musiker zugewandten schmalen Seite, wogegen die Resonanzlöcher auf der Klangtafel, 4 + 2, in kreuzförmiger Anordnung sind. Die Klangtafel selbst ist nach innen gewölbt. Der Kopfteil ist in einfacher, abstrakter Form rahmenmäßig dekoriert.
aus: Gerhard Kubik: Kalimba, Nsansi, Mbira - Lamellophone in Afrika. Berlin 1998, S. 198.