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Objektbeschreibung

Dieses Miniatur-Lamellophon aus einer Fruchtschalenhälfte in deren Schnitt ein etwa 1,3 cm dickes Holzbrettchen versenkt ist, auf dem die Lamellen montiert wurden, mutet im ersten Augenblick wie eine Miniaturform [...] aus Ostnigeria an. [...] Die sechs Lamellen sind aus Fahradspeichen hergestellt, die Art ihrer Befestigung ist wenig schlußkräftig, da es eine relativ unspezifische und weit verbreitete Befestigungsart ist (gerader Vorder- und Hintersteg aus Eisendraht, Lamellen anstelle eines Druckbalkens mit Kupferdraht „angenäht" usw.) [...] Die Lamellenanordnung ist VI-förmig, [...].

aus: Gerhard Kubik: Kalimba, Nsansi, Mbira - Lamellophone in Afrika. Berlin 1998, S. 253.