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Objektbeschreibung

Länglicher Handkorb aus geflochtenem Draht, leicht verbogen. Mittig ein unbeweglicher Henkel aus Holz. Der Draht ist am Korbrand stellenweise rot gefasst. Starke Abnutzungsspuren und Verformungen des Korbs, Draht teilweise verrostet.

Der Korb wurde hauptsächlich in Badresch in Mecklenbburg-Vorpommern genutzt. Er gehörte der Großmutter des Schenkers. Diese nutze den Drahtkorb für verschiedene Ding: zur Kartoffellese, für den Transport von Holz und Kohlen (dafür wurde Papier als Boden in den Korb gelegt). Sie sammelte darin Butterblumen für die Kaninchen oder transportierte andere landwirtschaftliche Produkte aus dem Garten, vom Acker oder der Umgebung.
Wann sie den Korb gekauft hat, konnte nicht mehr in Erfahrung gebracht werden, aber es war sicher erst nach dem 2.WK, vielleicht in den 1960er -Jahren. Diese Körbe waren außerordentlich robust und es gab eine Firma, die sie bereits ab 1911 herstellte.