Halsuhr mit durchbrochenem Gehäuse
Objektbeschreibung
Kreisrundes, allseitig durchbrochenes Gehäuse. Profilierte
Seitenwand mit hervortretendem Fries aus Bändern und gegenständigen
Blumen. Im Deckel gruppieren sich herzförmige Schauöffnungen in zwei
Reihen um ein Zentralmotiv aus Pflanzen und Rollwerk. In der Rückseite
blühende Spiralranken symmetrisch in einer Blumenvase.-Zifferblatt:
Stundenzahlen I-XII und 13-24, Viertelstundenteilung, Tastperlen. In der
Mitte Spiralranken. Stundenzeiger aus Stahl. -Die Gangregulierung des
Werkes später verändert. Keine Schnecke, die Feder des Gangwerks ohne
Gehäuse, demnach einst ein Stackfreed als Ausgleich der abnehmenden
Federkraft. Regulierung der Federspannung durch Zahnräder-Vorspann.
Blatt zum Ablesen der Regulierung der Unruhen-Spiralfeder. Schlagwerk.
Dekore
aus durchbrochenen Kreisformen und mit achsialsymmetrisch angeordneten
Blumen in Vasen wurden im letzten Viertel des 16. Jahrhunderts für
Uhrgehäuse in Süddeutschland oft verwendet.
aus T. Hausmann, Alte Uhren, 1979, Kat. Nr. 89
MAKR