Fabbricazione dei cappelli di paglia detti "Panama"
Objektbeschreibung
Querformatiges Bildchen der Serie: „Al Panama" (6 Bilder). Auf der Vorderseite eine Abbildung in Farbe, auf der Rückseite die Erläuterung dazu:
5) Fabbricazione dei cappelli di paglia detti "Panama"
Das Sammelbild aus der Reihe zeigt eine Familie vor dem Eingang eines Hauses sitzen. Rechts der Mann mit einem Panama-Hut auf dem Kopf sowie eine Reihe an fertig geflochtenen Hüten in den Händen. Links daneben drei Frauen, die im Sitzen Panama-Hüte flechten. Jedoch fehlen die Formen, über die das extrem feine Flechtwerk der Panamahüte geflochten wird. Im Mittelgrund zu sehen ein Wasserbottich. In diesen wird das Flechtstück regelmäßig getaucht, um es zum Flechten geschmeidig zu halten. Links daneben ein kleines Kind, das den*die Betrachter*in anblickt und ebenfalls einen Hut trägt.
Die deutsche Serie „Bilder aus Panama" Nr. 625 zeigt die gleichen Abbildungen.
Um 1900 sind Sammelbilder beliebte Werbemaßnahmen, vor allem von Alltagswaren wie Fleischextrakt, Margarine, Schuhcreme, Schokolade, etc. Die farbig gedruckten kleinformatigen Bilder erschienen dabei meist in thematischen Serien, die Konsument*innen bzw. deren (jugendliche) Kinder sammeln konnten. Auf der Rückseite waren neben der Werbung für ein Produkt meist auch Erläuterungen zur Darstellung auf der Vorderseite zu sehen. Große Firmen wie Liebig produzierten hunderte Serien; Millionen von Sammelbildern waren im Umlauf. Durch ihre weite Verbreitung trugen Sammelbilder als Medium der Massenkultur stark zur stereotypisierenden Wirkung von Abbildungen von Menschen aus anderen Kulturen bei.
5) Fabbricazione dei cappelli di paglia detti "Panama"
Das Sammelbild aus der Reihe zeigt eine Familie vor dem Eingang eines Hauses sitzen. Rechts der Mann mit einem Panama-Hut auf dem Kopf sowie eine Reihe an fertig geflochtenen Hüten in den Händen. Links daneben drei Frauen, die im Sitzen Panama-Hüte flechten. Jedoch fehlen die Formen, über die das extrem feine Flechtwerk der Panamahüte geflochten wird. Im Mittelgrund zu sehen ein Wasserbottich. In diesen wird das Flechtstück regelmäßig getaucht, um es zum Flechten geschmeidig zu halten. Links daneben ein kleines Kind, das den*die Betrachter*in anblickt und ebenfalls einen Hut trägt.
Die deutsche Serie „Bilder aus Panama" Nr. 625 zeigt die gleichen Abbildungen.
Um 1900 sind Sammelbilder beliebte Werbemaßnahmen, vor allem von Alltagswaren wie Fleischextrakt, Margarine, Schuhcreme, Schokolade, etc. Die farbig gedruckten kleinformatigen Bilder erschienen dabei meist in thematischen Serien, die Konsument*innen bzw. deren (jugendliche) Kinder sammeln konnten. Auf der Rückseite waren neben der Werbung für ein Produkt meist auch Erläuterungen zur Darstellung auf der Vorderseite zu sehen. Große Firmen wie Liebig produzierten hunderte Serien; Millionen von Sammelbildern waren im Umlauf. Durch ihre weite Verbreitung trugen Sammelbilder als Medium der Massenkultur stark zur stereotypisierenden Wirkung von Abbildungen von Menschen aus anderen Kulturen bei.