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Objektbeschreibung

Terrine aus Keramik mit hohem, leicht konischem Hals ohne betonte Randlippe. Mit einem Hals-Schulter-Knick schließt eine deutliche Schulter an. Von dort wölben sich sechs buckelförmige Auswölbungen, umgeben von je einer konzentrischen Furche, symmetrisch über den Umbruch hin zum Unterteil. Die Standfläche ist abgeplattet.

Die Terrine war Teil eines Grab- oder Gefäßkomplexes der Lausitzer Kultur. Sie wurde vor 1925 in der Umgebung von Ziebingen im östlichen Teil der damaligen preußischen Provinz Brandenburg, heute Cybinka, Wojewodschaft Lebus, Polen, gefunden und verblieb seither in Familienbesitz. 2024 gelangte sie als Geschenk in die Sammlung des Berliner Museums für Vor- und Frühgeschichte.