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Objektbeschreibung

Ein achteckiges Drahtgestell bildet das Gerüst dieser leichten Strohschale. Die acht Drahtarme fungieren als „Staken" und sind mit dünnen Halmen von Weizenstroh gleichmäßig dicht umwickelt. Als Standring und als Außenkante wurden geflochtene Rundborten eingefügt.

Die Schale stammt aus der Sammlung Gertrud Weinhold. Ihre regionale Herkunft und zeitliche Einordnung ließ sich mangels Dokumentation nicht in Erfahrung bringen. Ähnliche Stroharbeiten sind insbesondere aus Polen bekannt. Dort werden in der Weihnachtszeit ähnliche „Schalen" mit der Öffnung nach unten als „Podłażnicza“ aufgehängt.