Objektbeschreibung
Hochwandiger Korb mit schmaler, rechteckiger Grundfläche. Bei beiden Hälften, die ineinandergesteckt werden, ist jeweils die mittige Hälfte aus feinerem, die nach oben bzw. unten hinführende Hälfte aus gröberem Spangeflecht. Der Deckel ist durch ein dünnes Seil mit dem unteren Hauptstück verbunden Auf der Frontseite des Hauptstücks die aufgemalten Initialen: „A.H.".
Solche aus Spänen von Haselnussstecken gefertigte Kober nutzten früher Waldarbeiter und Fuhrleute zum Transport ihres Frühstücks oder der Tagesverpflegung. Das Essen wurde darin nicht gedrückt und blieb luftig frisch. Mit dem Trageriemen konnte es bei der Arbeit aufgehängt werden und war so vor Nagetieren sicher. Die Buchstabenkürzel markierten den Kober als Eigentum des Benutzers. Kober solcher Art wurden beispielsweise in Schielo im Unterharz oder auch in Friedrichswalde bei Joachimsthal in Brandenburg hergestellt. Auch in Thüringen waren sie verbreitet.
Solche aus Spänen von Haselnussstecken gefertigte Kober nutzten früher Waldarbeiter und Fuhrleute zum Transport ihres Frühstücks oder der Tagesverpflegung. Das Essen wurde darin nicht gedrückt und blieb luftig frisch. Mit dem Trageriemen konnte es bei der Arbeit aufgehängt werden und war so vor Nagetieren sicher. Die Buchstabenkürzel markierten den Kober als Eigentum des Benutzers. Kober solcher Art wurden beispielsweise in Schielo im Unterharz oder auch in Friedrichswalde bei Joachimsthal in Brandenburg hergestellt. Auch in Thüringen waren sie verbreitet.