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Objektbeschreibung

Werkzeug aus Holz, bestehend aus zwei Walzen mit Kurbelantrieb in rechteckigem Gestell. An der der Kurbel abgewandten Seite Löcher, die die senkrechte Anbringung des Werkzeugs an einer Wand/Türrahmen darstellen. Am einen Ende eine Stellschraube, um den Abstand zwischen den Walzen einstellen zu können.

Ein solcher Geflechtstrich gehört zur Herstellung von Strohborten. Flechten von Strohborten wurde in Schonach im Schwarzwald in Heimarbeit vor allem im 19. Jahrhundert praktiziert. Dabei wurde Roggenstroh zu meterlangen Borten verflochten. Um diese anschließend flachzuwalzen, nutzte man einen solchen Geflechtstrich. Die fertigen Borten wurden zwischen den beiden Walzen hindurchgeführt und mittels der Kurbel gepresst und weitertransportiert. Der Geflechtstrich war dazu senkrecht an einer Wand angebracht.