Objektbeschreibung
Mit Weide umflochtene Flasche, dunkleres braun, Form: etwas konisch, Wandung nicht sehr schräg, oben wulstartiger Rand, daran zwei gegenständige, geflochtene Henkel. Der obere Teil des Ballons ist ebenfalls umflochten, kegelartig schräg nach oben verlaufend, bis zum Hals, dessen letztes verdicktes Stück aus grünem Glas oben zu sehen ist. Die Öffnung ist mit einem Korken verschlossen. Auf dem Flaschenhals sitzt ein kleines Häubchen, ebenfalls aus Weise geflochten, oben spitz zulaufend. Auf der Oberseite des Weidengeflechts steht ein schmales, längliches, gelbes Schild mit schwarzer Schrift „10 Liter". An einem der Henkel ist mit einer Schnur ein rechteckiges Papierschild angebunden mit schwarzem Aufdruck: „Carl Kühne", Berlin N 31, Brunnenstraße 111, 25 kg - Essig", mit blauer Schrift ist die „25“ durchgestrichen und stattdessen „10" und vor Essig ist noch „Wein" hinzugesetzt.
Die grüne Glasflasche, ein sog. Glasballon, hat einen Korkverschluss und ist mit ungeschälter Weide umflochten. Der Schutzkorb hat zwei Tragehenkel und einen kleinen abklappbaren Flaschenschutzdeckel zum Schutz des Flaschenrands. Korbmachermeister Wilfried Popp aus Michelau erläuterte 2021 die Flechtweise: Um diesen Ballon so schützend zu umflechten wird zunächst ein Korb geflochten und in diesen der Ballon gestellt. Der Deckel wird separat geflochten, aufgelegt und durch das abschließende Flechten des Korb-Randabschlusses (in Höhe der später angeflochtenen Henkel) mit dem Korb so verbunden, dass er sich nicht mehr entfernen lässt. Die Flechtart wird als gemattetes Geflecht bezeichnet. Hier wurden jeweils sechs Weidenruten (Fäden) über einen Aufsteller (Stake) geflochten.
Ein kleiner Aufdruck auf dem Pappschild deutet auf eine Datierung 1941 (oder später) hin.
Die grüne Glasflasche, ein sog. Glasballon, hat einen Korkverschluss und ist mit ungeschälter Weide umflochten. Der Schutzkorb hat zwei Tragehenkel und einen kleinen abklappbaren Flaschenschutzdeckel zum Schutz des Flaschenrands. Korbmachermeister Wilfried Popp aus Michelau erläuterte 2021 die Flechtweise: Um diesen Ballon so schützend zu umflechten wird zunächst ein Korb geflochten und in diesen der Ballon gestellt. Der Deckel wird separat geflochten, aufgelegt und durch das abschließende Flechten des Korb-Randabschlusses (in Höhe der später angeflochtenen Henkel) mit dem Korb so verbunden, dass er sich nicht mehr entfernen lässt. Die Flechtart wird als gemattetes Geflecht bezeichnet. Hier wurden jeweils sechs Weidenruten (Fäden) über einen Aufsteller (Stake) geflochten.
Ein kleiner Aufdruck auf dem Pappschild deutet auf eine Datierung 1941 (oder später) hin.