Objektbeschreibung
Frechener Steinzeug, salzglasiert, schlanker Röhrenhals mit Bartmannsmaske, Rand mit abgesetzter Lippe. Hals geht in Gefäßbauch über, am Gefäßbauch 3 aufgesetzte Medaillons (Wappen gespalten und halbgeteilt, je zweimal Pfähle, Wappenzier mit Krone).
Die ersten Bartmannkrüge entstanden vermutlich in den 1520er-Jahren in Köln und wurden als repräsentatives Trink- und Schankgeschirr genutzt. Ab Mitte des 16. Jahrhunderts wanderte die Produktion unter anderem in das nahegelegene Frechen ab, das sich zu einem Standort massenhafter Produktion von Bartmannkrügen entwickelte. Genutzt wurden die Krüge nun auch für Transport und Vorratshaltung. Als Exportgut gelangten die Krüge in weitere europäische Länder, als Transportgefäße bis nach Übersee.