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Rembrandt mit Samtbarett und eiserner Halsberge


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Objektbeschreibung

Das Bild zeigt die lebensgroße Büste eines jungen Mannes mit geschlitztem Federbarett, eiserner Halsberge und üppiger Goldkette, welche dekorativ um Schulter und Brust drapiert ist. Sein Gesicht, das an die Züge Rembrandts erinnert, wird von langen weichfallenden Locken gerahmt. Sein Oberkörper ist im Dreiviertelprofil nach rechts gedreht, der Kopf dem Betrachter zugewandt. Das Werk galt lange als Selbstbildnis Rembrandts aus den frühen 1630iger Jahren. Ende der 1980iger Jahre erkannte man in dem Bild ein Werk des Rembrandt-Schülers Govert Flinck.
Wie Untersuchungen des Gemäldes ergaben, befinden sich unter der heute sichtbaren Fassung zwei weitere Versionen der Darstellung, von denen zumindest die erste (ca. 1633/34), möglicherweise jedoch auch die zweite von Rembrandts Hand stammen dürften. Die Überarbeitungen der dritten Version wurden jedoch von einem anderen Maler vorgenommen. Möglicherweise stammen diese Änderungen von Govert Flinck, der um 1635 in Rembrandts Werkstatt arbeitete.