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Geleebecher mit Blumenmalerei und schlaufenförmigen Henkeln


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Objektbeschreibung

Die drei glockenförmigen Becher mit flachen Schlaufengriffen (1994,13 a-c) sind auf Vorder- und Rückseite mit jeweils unterschiedlichen Blüten und Blättern bemalt, darunter Veilchen (a) und Kapuzinerkresse (c). Der Rand des hohen Tellerfußes, die Henkel und die Lippe sind vergoldet, ebenso der gotisierende Spitzbogenfries unterhalb der Lippe. Im Innern des Lippenrandes ist ein feiner "Würmelfries" eingraviert. Vergleichbare Geleebecher mit anderem Dekor finden sich u.a im Service für den Herzog von Wellington der KPM. Solche Becher dienten der Aufnahme von Gelees oder von Gefrorenem beim Dessertgang. Vgl. Samuel Wittwer: Raffinesse und Eleganz. Königliche Porzellane des frühen 19. Jahrhunderts aus der Twinight Collection New York, 2007, S. 394, Nr. 132 // ClKa