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Dresdner Arbeiterwohnung


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Objektbeschreibung

Das mit mehreren Studien und einer Lithografie (vgl. Robert Liebknecht. Ölbilder, Zeichnungen, Grafiken und Texte zu Leben und Werk, Ausst.-Kat. Kongresshalle Gießen, 1991, S. 38–40) vorbereitete Ölgemälde „Dresdner Arbeiterwohnung“ zählt zu den ersten erfolgreichen Werken des jungen Künstlers. Liebknecht hatte seit 1923 an der Kunstakademie in Dresden studiert, seit 1928 war er Meisterschüler von Robert Sterl. Mit diesem Porträt einer einfachen älteren Frau, die im Vordergrund des Bildes inmitten ihrer guten Stube sitzt, beteiligte sich Liebknecht an der Kölner Künstlerbundausstellung von 1929. Sein Dresdner Atelier lag in der Circusstraße, in der proletarischen äußeren Neustadt. Der dargestellte zweifenstrige Raum mit Teppichen und Möbeln des Spätbiedermeier wirkt trotz des überlieferten Titels jedoch eher dem kleinbürgerlichen Milieu zugehörig. | Angelika Wesenberg