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Blumenstillleben (Relief)


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Objektbeschreibung

Im Œuvre der Bildhauerin und Grafikerin Grzimek dominieren Menschen- und Tierdarstellungen. Das „Blumenstillleben“ ist insofern eine Ausnahme in ihrem Schaffen. Für ihren Stil hingegen ist es exemplarisch. Aus einer belebten Oberfläche erheben sich die Formen und Konturen der Blumen und der Vase. Ein Tisch oder gar eine Beschreibung des Hintergrundes ist nicht zu erkennen. Ganz typisch für die Arbeitsweise der Künstlerin sind die Spuren der Modellage auf der Oberfläche. So prägen die Kerben der Spatel, die Rillen, die mit den Fingern gezogen wurden, den Eindruck des Bronzereliefs. Grzimek, die ihr Diplom an der Hochschule für bildende und angewandte Kunst in Berlin-Weißensee erhielt und im Anschluss Meisterschülerin von Fritz Cremer war, gehörte ab den 1970er-Jahren zu dem erweiterten Kreis der sogenannten Berliner Schule. Diese Künstler*innengruppe war besonders interessiert an der klassischen Moderne und suchte die Bildmotive in der unmittelbaren Umgebung, mithin im Alltag der Großstadt Ost-Berlin. | Sabrina Kotzian