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Südfranzösische Landschaft


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Objektbeschreibung

Zwischen 1905 und 1910 studierte Fuchs in Berlin an der Königlichen Kunstschule und an der privaten Malschule von Lovis Corinth sowie in den beiden darauffolgenden Jahren an der Hochschule für Bildende Kunst in Weimar, dort als Meisterschüler von Fritz Mackensen. Fuchs’ Name findet sich in den Katalogen fast aller großen Gruppenausstellungen in Deutschland bis 1933. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten waren seine Werke jedoch kaum mehr zu sehen. Einen für lange Zeit letzten öffentlichen Auftritt hatte Fuchs in der Ausstellung „Malerei und Plastik in Deutschland 1936“ im Kunstverein Hamburg – die Schau wurde jedoch nach zehn Tagen durch die Berliner Reichskulturkammer geschlossen, da dort Kunst der „Verfallszeit“ gezeigt werde. Dennoch erhielt Fuchs weder Ausstellungs- noch Malverbot und konnte zwischen 1936 und 1943 als Kunstlehrer an der Berliner Schule Reimann arbeiten. Der Künstler ist vorwiegend als Maler von ruhigen Landschaften bekannt, der seine Motive meist im Freien skizzierte und anschließend im Atelier neu komponierte. Die idyllisch daliegende, sommerliche „Südfranzösische Landschaft“ lässt den Eindruck von Arbeiten Paul Cézannes erkennen, der Fuchs zu klaren, harmonischen Bildkompositionen führte. Indem er für alle Motive des Gemäldes pastelltönige Farben der gleichen Intensität verwendete, verschmelzen Mauerwerk und Natur, Vorder- und Hintergrund zu einer Einheit. Seine Landschaftsdarstellung erhält dadurch eine zeitlos wirkende Statik. | Irina Hiebert Grun