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Têtes et queue

Schenkung der Axel Springer Stiftung

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Objektbeschreibung

Seit Juni 1968 steht die Skulptur „Têtes et queue“ auf der Terrasse der Neuen Nationalgalerie, die knapp zwei Monate später, am 15. September, feierlich eröffnet wurde. Das von Calder geschaffene monumentale Stabile besteht aus sechs vertikal aufgestellten, sich auffächernden, schwarz lackierten Stahlplatten, deren geschwungene und architektonisch wirkende Glieder an den Enden von kreisrunden Flächen abgeschlossen werden. Nur eine Platte läuft, einem Schwanz ähnelnd, in einer geschwungenen Spitze nach oben aus. Die Konstruktion sowie der Titel wecken Assoziationen an ein mehrköpfiges Fabeltier. Solche stählernen, unbewegten stehenden Plastiken – für die der Künstler Hans Arp den Begriff Stabile prägte – fertigte Calder bereits seit den 1930er-Jahren, doch erst Anfang der 1950er-Jahre trat er mit ihnen vermehrt in den öffentlichen Raum vor. Das hatte auch Auswirkungen auf die Dimensionen: „Têtes et queue“ ist über fünf Meter hoch und 8,5 Meter breit. Durch seine Monumentalität, die Modernität des Materials und die dynamischen Elemente positioniert sich das Stabile offen und lebendig im öffentlichen Raum und tritt in einen Dialog mit den Betrachtenden, der umgebenden Architektur und der Stadt. | Maike Steinkamp